Angeln Gewichte: Welche Gewichte zum Angeln für welche Montage?
Angeln Gewichte gibt es in zahlreichen Formen und Größen, weil ein kleines Klemmblei an der Pose eine völlig andere Aufgabe erfüllt als ein 100-g-Grundblei beim Karpfenangeln. Das richtige Gewicht sorgt dafür, dass der Köder in der gewünschten Tiefe bleibt, eine Pose sauber austariert wird oder eine Grundmontage auch bei Wind und Strömung zuverlässig am Platz liegt. Gleichzeitig sollte immer nur so viel Gewicht verwendet werden, wie für die jeweilige Methode tatsächlich notwendig ist.
Besonders wichtig ist deshalb die Kombination aus Gewichtsform, Grammzahl und Montage. Beim feinen Posenangeln reichen häufig wenige Gramm oder sogar Bruchteile eines Gramms, während beim Grundangeln je nach Wurfweite und Strömung deutlich höhere Gewichte erforderlich sein können. Auch bleifreie Gewichte zum Angeln werden zunehmend wichtiger, denn auf EU-Ebene wurde 2026 die REACH-Regelung für Blei in bestimmten Angelgeräten weiter vorangetrieben. Darauf gehen wir weiter unten ausführlich ein.
| Angelmethode | Typische Gewichte | Geeignete Bauform |
|---|---|---|
| Posenangeln | unter 1 g bis wenige Gramm | Schrot- und Klemmgewichte |
| Leichtes Grundangeln | ca. 10 bis 50 g | Lauf-, Birnen- oder Tropfengewicht |
| Karpfenangeln | ca. 50 bis 120 g | Karpfen- und Grundblei |
| Stärkere Strömung | häufig 60 g und mehr | strömungsstabile Grundgewichte |
| Dropshot | wenige Gramm bis etwa 30 g | Dropshot- oder Tropfengewicht |
Diese Werte sind bewusst nur eine Orientierung. Wassertiefe, Strömung, Schnurstärke, Köder, Entfernung und Rute bestimmen letztlich, welches Gewicht beim Angeln sinnvoll ist.
Gewichte zum Angeln im Vergleich
Für unseren Vergleich haben wir keine fünf nahezu identischen Bleisets ausgewählt, sondern verschiedene Formen. Dadurch reicht die Auswahl vom feinen Bleischrot für Posen bis zum schweren Karpfenblei. Die Wertung basiert auf Einsatzbreite, sinnvoller Gewichtsabstufung, Konstruktion und den aktuell verfügbaren Produktdaten. Es handelt sich nicht um einen eigenen Labortest.
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**Der Produkttitel der Paradox-Serie nennt einen größeren Gewichtsbereich. Die von uns verwendete 14-teilige Variante enthält nach den aktuell auffindbaren Produktdaten Gewichte von 25 bis 60 g.
Welche Arten von Angelgewichten gibt es?
Die Form eines Angelgewichts ist nicht nur optisch verschieden. Sie entscheidet unter anderem darüber, wie das Gewicht auf der Schnur befestigt wird, wie stark es sich am Gewässergrund bewegt und ob die Schnur frei durch das Gewicht laufen kann. Deshalb gibt es für verschiedene Montagen unterschiedliche Bauformen.
Schrotblei wird direkt auf die Schnur geklemmt und eignet sich besonders zum Austarieren einer Pose. Birnen- und Tropfengewichte besitzen meist eine Öse und werden häufig beim Grundangeln eingesetzt. Laufbleie können sich dagegen auf der Schnur bewegen und ermöglichen Montagen, bei denen der Fisch beim Aufnehmen des Köders nicht sofort gegen ein festes Gewicht ziehen soll. Beim gezielten Karpfenangeln werden wiederum häufig deutlich schwerere Gewichte verwendet, die auch Bestandteil einer Selbsthakmontage sein können.
Die fünf Produkte im Vergleich repräsentieren genau diese unterschiedlichen Einsatzbereiche. Welche Bauform sinnvoll ist, hängt deshalb stärker von der Montage ab als von der Frage, welches Produkt grundsätzlich das „beste“ Gewicht ist.
Paradox Fishing Bleischrot: unsere Empfehlung fürs Posenangeln
Das Paradox Fishing Bleischrot-Sortiment ist für uns die sinnvollste Wahl, wenn Posen präzise austariert werden sollen. Die ausgewählte Variante deckt Gewichte von 0,25 bis 2,0 g ab und erlaubt dadurch eine wesentlich feinere Abstimmung als ein einzelnes größeres Gewicht. Amazon führt genau diese Variante unter der ASIN B0B7JDTYK6.
Beim Posenangeln liegt der Vorteil von mehreren kleinen Schrotgewichten darin, dass sich die Bebleiung auf der Schnur verteilen lässt. Soll der Köder schnell absinken, können die Schrote stärker gebündelt werden. Eine weiter auseinandergezogene Bebleiung ermöglicht dagegen eine langsamere und natürlichere Köderführung. Die Pose lässt sich außerdem schrittweise austarieren, statt sofort ein zu schweres Einzelgewicht verwenden zu müssen.
Paradox gibt an, dass sich die Schrote auf die Schnur klemmen und später verschieben lassen. Gerade bei dünner Schnur sollte trotzdem darauf geachtet werden, die Gewichte nicht unnötig stark zusammenzudrücken, da jede mechanische Belastung die Schnur beeinträchtigen kann.
Vorteile
- feine Abstufungen von 0,25 bis 2,0 g
- ideal zum Austarieren von Posen
- mehrere Gewichte lassen sich auf der Schnur verteilen
- kompakte Sortimentslösung
- für viele Friedfischmontagen geeignet
Nachteile
- für schweres Grundangeln ungeeignet
- klassisches Bleiprodukt
- Tariere Deine Posen schnell und einfach aus - mit den Angelschroten von 0,25g-2,0g kannst du deine...
- Perfekter Härtegrad - Unsere Angelschrote sind weder zu weich, noch zu hart, sodass sie sich gut...
Paradox Fishing Birnenblei Set: vielseitig beim Grundangeln
Das Paradox Fishing Birnenblei Set ist deutlich schwerer ausgelegt und richtet sich an klassische Grundmontagen. Die von uns ausgewählte 14-teilige Variante enthält verschiedene Gewichte im Bereich von 25 bis 60 g. Durch die Öse lassen sich die Birnenbleie beispielsweise über einen Karabiner oder einen geeigneten Wirbel beim Angeln in unterschiedliche Montagen integrieren.
Birnenbleie gehören zu den universellsten Gewichten zum Angeln, weil sie sich für viele Situationen im Stillwasser und bei moderater Strömung eignen. Die rundliche Form bietet ausreichend Gewicht für einen stabilen Bodenkontakt, ohne so stark spezialisiert zu sein wie manche Karpfen- oder Strömungsbleie. Mit mehreren Gewichtsklassen im selben Set kann zudem auf unterschiedliche Wurfweiten und Bedingungen reagiert werden.
Wichtig ist, das schwerste verfügbare Gewicht nicht automatisch als beste Wahl zu betrachten. An einem ruhigen See kann beispielsweise ein leichteres Grundblei ausreichen, während bei Wind, größerer Entfernung oder Strömung zusätzliche Masse notwendig wird. Eine gut abgestimmte Montage ist meist angenehmer zu werfen und überträgt Bisse besser als ein unnötig schweres System.
Vorteile
- mehrere Gewichtsklassen
- vielseitig fürs Grundangeln
- einfache Befestigung über die Öse
- für verschiedene Wurfweiten geeignet
- 14 Gewichte im Set
Nachteile
- für feine Posenmontagen zu schwer
- klassisches Bleigewicht
- EIN SET MIT ALLEM, WAS DU BRAUCHST - Dank den 5 verschiedenen Gewichten, bist Du für alle Fälle...
- KEIN DURCHEINANDER– Die praktische Box sorgt für Ordnung und ermöglicht einen leichten Transport...
- INHALT - 14x Angelgewichte 25g/30g/40g/50g/60g und eine praktische Box
Paradox Fishing Karpfenblei Set: schwere Gewichte für Karpfenmontagen
Das Paradox Fishing Karpfenblei Set besteht aus acht Gewichten, jeweils zweimal in 56, 71, 85 und 99 g. Damit ist das Sortiment wesentlich schwerer abgestimmt als die bisherigen Produkte und richtet sich gezielt an Grund- und Karpfenmontagen. Die Bleie besitzen eine ovale Form und werden in einer unauffälligen grünen Ausführung angeboten.
Beim Karpfenangeln hat ein höheres Gewicht mehrere Aufgaben. Es soll die Montage zuverlässig am Grund halten, ausreichend Wurfweite ermöglichen und kann bei entsprechenden Rigs auch den Selbsthakeffekt unterstützen. Welches Gewicht sinnvoll ist, hängt jedoch stark von Rute, Wurfweite und Gewässer ab. Ein 99-g-Gewicht ist nicht automatisch besser als 56 g, nur weil es schwerer ist.
Gerade beim Angeln in Ufernähe oder an kleineren Stillgewässern kann die leichtere Abstufung ausreichen. Wird weiter geworfen oder herrscht mehr Strömung, bieten die schwereren Varianten zusätzliche Reserven. Wer beispielsweise mit Mais oder anderen Partikelködern auf Karpfen fischt, findet in unserem Ratgeber Mit Mais angeln auch passende Hinweise zu Grund- und Haarmontagen.
Vorteile
- vier abgestufte Gewichtsklassen
- je zwei Gewichte pro Größe
- für gezieltes Karpfenangeln ausgelegt
- 56 bis 99 g decken verschiedene Grundmontagen ab
- unauffällige grüne Ausführung
Nachteile
- für leichtes Friedfischangeln deutlich zu schwer
- weniger universell als ein feiner abgestuftes Allround-Set
- PERFEKT GETARNT– dank der matt grünen Farbe sind die Gewichte für die Karpfen nur schwer zu...
- FÜR JEDE SITUATION DAS PASSENDE GEWICHT ZUM KARPFENANGELN – 2,0 oz/2,5 oz/ 3,0 oz/ 3,5 oz
- INHALT - je 2X 56g/71g/85g/99g I 8x Karpfengewichte
Warum das richtige Gewicht beim Angeln so wichtig ist
Ein Angelgewicht hat weit mehr Aufgaben, als den Köder lediglich nach unten zu ziehen. Beim Posenangeln bestimmt es, wie weit der Schwimmer aus dem Wasser ragt und wie sensibel ein Biss angezeigt wird. Beim Grundangeln entscheidet das Gewicht darüber, ob die Montage an ihrer Position bleibt oder durch Strömung und Wind verdriftet.
Auch die Köderpräsentation verändert sich. Mehrere kleine Schrotgewichte erzeugen ein anderes Sinkverhalten als ein einzelnes Gewicht. Ein frei laufendes Grundgewicht verhält sich wiederum anders als ein fest montiertes Karpfenblei. Deshalb sollte das Gewicht immer zusammen mit der gesamten Montage betrachtet werden.
Als Grundregel gilt: so leicht wie sinnvoll, so schwer wie nötig. Ein unnötig schweres Gewicht belastet Rute und Montage stärker und kann eine feine Köderpräsentation erschweren. Ist das Gewicht dagegen zu leicht, erreicht die Montage möglicherweise nicht den gewünschten Platz oder bleibt in der Strömung nicht liegen.
Bleigewichte und EU-Regelung: Was Angler wissen sollten
Das Thema Blei gewinnt beim Angelzubehör deutlich an Bedeutung. Die Europäische Chemikalienagentur ECHA kam im REACH-Verfahren zu dem Ergebnis, dass Blei aus bestimmten Angelgewichten und Ködern Risiken für Umwelt und Gesundheit verursacht. Die EU-Kommission hat daraufhin eine Änderung von Anhang XVII der REACH-Verordnung für bleihaltiges Angelgerät ausgearbeitet.

Die aktuelle Kommissionsfassung sieht für bleihaltige Angelgewichte und Köder mit mindestens 1 Prozent Blei unterschiedliche Übergangsfristen vor. Gewichte und Köder bis einschließlich 50 g sollen drei Jahre nach Inkrafttreten von der Vermarktungsbeschränkung erfasst werden, bei Gewichten über 50 g bis einschließlich 1 kg beträgt die vorgesehene Frist fünf Jahre. Deutlich schneller greift die Regelung bei bestimmten sogenannten Drop-in-Sinkern und Angel-Drähten, für die eine Übergangsfrist von sechs Monaten vorgesehen ist. Bereits zuvor in Verkehr gebrachte Gewichte werden teilweise von Ausnahmen erfasst, während die Freizeitnutzung vorhandener Bleigewichte durch diese EU-Regelung nicht generell harmonisiert wird. Mitgliedstaaten können jedoch eigene strengere Regeln zur Nutzung beschließen.
Das Europäische Parlament befasste sich 2026 ebenfalls mit der Regelung. Ein Antrag, gegen den Kommissionsakt Einspruch zu erheben, wurde im Juli 2026 abgelehnt. Den offiziellen Verfahrensstand kannst du direkt beim Europäischen Parlament zum Verfahren 2026/2714(RPS) nachlesen.
Für Angler bedeutet das nicht, dass sämtliche Bleigewichte plötzlich unbrauchbar sind. Die Entwicklung macht jedoch deutlich, warum bleifreie Gewichte beim Angeln künftig wichtiger werden. Welche Alternativen es gibt, wie sich Tungsten, Stahl und Zinn von Blei unterscheiden und wo ihre jeweiligen Vor- und Nachteile liegen, schauen wir uns im nächsten Abschnitt genauer an.
Bleifreie Gewichte beim Angeln: Welche Alternativen gibt es?
Bleifreie Gewichte beim Angeln werden in Zukunft deutlich relevanter. Klassisches Blei ist vergleichsweise schwer, weich und günstig, weshalb es sich seit Jahrzehnten sehr einfach zu Angelgewichten verarbeiten lässt. Gelangt verlorenes Blei dauerhaft in die Umwelt, kann es jedoch insbesondere für Wasservögel und andere Tiere problematisch sein. Genau diese Risiken sind Gegenstand des europäischen REACH-Verfahrens zu Blei in Angelgewichten und Ködern. Den aktuellen Stand des Beschränkungsverfahrens dokumentiert die Europäische Chemikalienagentur ECHA.
Für Angler gibt es inzwischen mehrere Alternativen. Am bekanntesten ist Tungsten beziehungsweise Wolfram, daneben werden unter anderem Stahl, Zinn und teilweise andere Legierungen eingesetzt. Die Materialien verhalten sich allerdings nicht identisch. Deshalb sollte ein Bleigewicht nicht einfach grammgenau durch irgendein bleifreies Produkt ersetzt werden, ohne dessen Größe und Einsatzbereich zu berücksichtigen.
| Material | Eigenschaften | Typischer Einsatz |
|---|---|---|
| Blei | schwer, weich, günstig | nahezu alle klassischen Angelgewichte |
| Tungsten/Wolfram | sehr hohe Dichte, kompakt, hart | Bullet Weights, Dropshot, feine Rigs |
| Stahl | robust, aber bei gleichem Gewicht größer | Grund- und Klemmgewichte |
| Zinn | weich und gut formbar, geringere Dichte | Schrot- und Klemmgewichte |
Tungsten: kompakt und sehr direkt
Tungsten ist vor allem beim modernen Spinnfischen interessant. Aufgrund seiner hohen Dichte kann ein Tungsten-Gewicht bei gleichem Gewicht kompakter ausfallen als ein entsprechendes Bleigewicht. Das ist beispielsweise bei Texas- und Carolina-Rigs, Dropshot-Montagen oder kleinen Tungsten-Jigs praktisch.
Weil das Material härter als Blei ist, wird der Kontakt zu Steinen und hartem Untergrund außerdem sehr direkt übertragen. Dafür sind Tungsten-Gewichte meist deutlich teurer. Für einen Angler, der beim Grundangeln regelmäßig mehrere schwere Gewichte verliert, ist ein teures Tungsten-Gewicht deshalb nicht automatisch die wirtschaftlichste Lösung.
Stahl und Zinn als weitere bleifreie Alternativen
Stahl ist günstiger als Tungsten und sehr robust, besitzt aber eine geringere Dichte als Blei. Ein Stahlgewicht muss deshalb bei identischem Gewicht entsprechend größer ausfallen. Bei einem kleinen Klemmgewicht fällt das kaum ins Gewicht, bei schweren Grundgewichten kann der Unterschied deutlicher werden.
Zinn ist ebenfalls eine interessante Alternative für kleinere Gewichte und wird insbesondere bei bleifreiem Schrot eingesetzt. Auch hier ist für dieselbe Masse mehr Volumen erforderlich als bei Blei. Für eine fein austarierte Pose kann das trotzdem problemlos funktionieren.
Wer neue Gewichte zum Angeln kauft, kann deshalb bereits heute überlegen, ob für den jeweiligen Einsatzzweck eine bleifreie Variante sinnvoll ist. Ein bestehendes Bleisortiment muss wegen der derzeit laufenden EU-Regelung allerdings nicht vorschnell entsorgt werden. Für rechtliche Entscheidungen sollte immer der jeweils aktuelle Stand der EU-Regelung und der Gewässerordnung berücksichtigt werden.
Roosea Tropfenform Angelgewichte: großes Set von 10 bis 50 Gramm
Das Roosea Angelgewichte Kit bringt eine deutlich breitere Abstufung für klassische Grundmontagen mit. Laut aktuellem Amazon-Angebot enthält das Set 28 Tropfengewichte in den Größen 10, 15, 20, 30, 40 und 50 g. Als Material wird Blei angegeben. Die Gewichte besitzen eine Tropfenform und eine Öse zur Befestigung.
Damit deckt das Set vom leichten Grundangeln bis zu etwas kräftigeren Montagen einen großen Bereich ab. 10 oder 15 g können an einem ruhigen Gewässer bereits genügen, wenn nur kurze Distanzen gefischt werden. Mit 30 bis 50 g stehen gleichzeitig deutlich mehr Reserven für größere Wurfweiten, Wind oder eine etwas stärkere Strömung zur Verfügung.
Die Tropfenform ist ein guter Allround-Kompromiss. Das Gewicht ist kompakt und lässt sich unkompliziert in verschiedene Grundmontagen integrieren. Für extreme Strömung gibt es speziellere Formen, die sich stärker am Boden festhalten. Für einen Angler, der hauptsächlich verschiedene Stillgewässer und langsam fließende Gewässer befischt, ist die breite Abstufung des Roosea-Sets dagegen praktisch.
Amazon bezeichnet das Produkt auch als Drop-Shot-Set. Für klassisches Dropshotten würde ich persönlich jedoch stärker darauf achten, welche Befestigungsöse benötigt wird. Spezielle Dropshot-Gewichte besitzen häufig eine Klemmöse, mit der sich die Position auf dem Vorfach schnell verändern lässt. Das Roosea-Set ist aufgrund seiner Gewichtsbandbreite für uns deshalb vor allem als universelles Tropfen- und Grundgewicht interessant.
Vorteile
- 28 Gewichte im Set
- 10 bis 50 g
- sechs Gewichtsstufen
- vielseitig fürs Grundangeln
- kompakte Tropfenform
Nachteile
- klassisches Bleiprodukt
- keine spezialisierte Lösung für starke Strömung
- 【Tropfenform】: Bleie Gewichte mit einem einzigartigen Design von Wassertropfen ist der...
- 【Hochwertiges Material】: Unsere Angelgewichte bestehen aus hochwertigem Blei, das korrosions...
- 【Einfach zu Tragen】Blei Angeln sind in einer transparenten Aufbewahrungsbox verpackt, ein Fach...
BSTDAYEVER Laufblei Set: abnehmbare Gewichte von 2 bis 20 Gramm
Das BSTDAYEVER Laufblei Set ist die leichteste und zugleich flexibelste Grundblei-Lösung in unserem Vergleich. Amazon listet 50 Gewichte in den Größen 2, 3, 4, 5, 8, 10, 15 und 20 g. Als Material wird Blei angegeben, die Form ist oval. Die Gewichte werden als abnehmbar beziehungsweise wiederverwendbar angeboten.
Der große Vorteil liegt in den kleinen Abstufungen. Statt direkt von einem 10-g- auf ein 30-g-Grundgewicht wechseln zu müssen, kann die Montage wesentlich genauer an Gewässer und Wurfweite angepasst werden. Gerade beim leichten Friedfischangeln oder an kleinen Seen und Teichen sind 2 bis 10 g häufig interessanter als schwere klassische Grundbleie.
Flexibel für leichte Montagen
Ein abnehmbares Gewicht ist besonders praktisch, wenn während des Angelns häufig umgebaut wird. Ändern sich Wind, Tiefe oder Strömung, kann die Bebleiung angepasst werden, ohne eine komplett neue Montage binden zu müssen. Das macht das Set beispielsweise für Friedfischangler interessant, die zwischen verschiedenen Plätzen und Präsentationen wechseln.
Bei kräftiger Strömung oder weiten Würfen endet der Einsatzbereich mit maximal 20 g allerdings relativ früh. Dafür haben wir mit dem Paradox-Birnenblei und den schwereren Karpfengewichten passende Alternativen im Vergleich.
Vorteile
- 50 Gewichte
- acht Abstufungen von 2 bis 20 g
- abnehmbare Konstruktion
- gut für leichte Grundmontagen
- sehr fein an unterschiedliche Bedingungen anpassbar
Nachteile
- maximal 20 g
- für starke Strömung und schweres Grundangeln ungeeignet
- ebenfalls aus Blei
- HOCHWERTIGE MATERIALIEN: laufblei aus hochwertigem Bleimaterial gefertigt, das ist robust, langlebig...
- PRAKTISCHES DESIGN: Der angelgewichte ist olivförmig, was den Widerstand des Bleianhängers beim...
- EINFACH ZU VERWENDEN: Der mittlere grüne Kunststoffteil ist abnehmbar, wenn Sie andere blei angeln...
Welches Gewicht zum Angeln brauche ich?
Die richtige Grammzahl lässt sich nicht anhand der Fischart allein bestimmen. Zwei Karpfenangler können am selben Tag sinnvoll mit völlig unterschiedlichen Gewichten fischen, wenn einer in einem windgeschützten Uferbereich angelt und der andere seine Montage weit in den See werfen muss. Noch größer werden die Unterschiede zwischen Stillwasser und Fluss.
Ein gutes Gewicht beim Angeln ist deshalb das leichteste Gewicht, mit dem die Montage ihre Aufgabe noch zuverlässig erfüllt. Beim Posenangeln muss die Pose korrekt austariert sein, während das Gewicht beim Grundangeln den vorgesehenen Platz erreichen und dort bleiben soll. Beim Dropshotten kommt es dagegen auf einen sauberen Grundkontakt an, ohne die Montage unnötig schwer und träge zu machen.

Stillwasser
An einem ruhigen See oder Teich reichen häufig relativ leichte Grundgewichte. Wer in Ufernähe fischt, benötigt keine 80 oder 100 g, nur weil die Rute dieses Gewicht werfen könnte. Leichtere Montagen lassen sich oft angenehmer präsentieren und verursachen beim Einwerfen weniger Unruhe.
Mit steigender Wurfweite nimmt der notwendige Gewichtsbereich meist zu. Wind und Schnurbogen können ebenfalls dazu führen, dass etwas mehr Gewicht sinnvoll wird. Entscheidend bleibt, dass die Rute für das verwendete Gesamtgewicht ausgelegt ist.
Fließgewässer
Im Fluss muss das Gewicht zusätzlich gegen die Strömung arbeiten. Dabei entscheidet nicht nur die Grammzahl, sondern auch die Form. Ein kompaktes rundliches Gewicht rollt in starker Strömung leichter über den Grund als ein speziell geformtes Strömungsblei.
Deshalb kann ein schwereres Gewicht notwendig sein, obwohl die eigentliche Wurfweite gering ist. Beginnt die Montage ständig zu wandern, wird entweder mehr Masse oder eine besser geeignete Form benötigt.
Posenangeln
Beim Posenangeln richtet sich die Bebleiung zunächst nach der Tragkraft der Pose. Eine Pose mit 2 g Tragkraft sollte nicht wahllos mit einem einzelnen 2-g-Blei versehen werden. Haken, Köder, Wirbel und weitere Komponenten bringen ebenfalls Gewicht mit.
Mit mehreren kleinen Schrotgewichten lässt sich die Pose deutlich präziser einstellen. Gleichzeitig kann über die Position der Schrote beeinflusst werden, wie schnell der Köder absinkt. Genau darin liegt die Stärke eines Sortiments wie dem Paradox Bleischrot.
Schrotblei richtig an der Pose verteilen
Beim Austarieren einer Pose müssen die Gewichte nicht zwangsläufig direkt nebeneinander sitzen. Eine kompakte Bebleiung bringt den Köder schneller in die gewünschte Tiefe. Werden die Schrote weiter auf dem Vorfach beziehungsweise der Schnur verteilt, sinkt die Montage natürlicher und langsamer ab.
Welche Variante besser ist, hängt von Zielfisch und Situation ab. Stehen viele kleine Fische in den oberen Wasserschichten und der Köder soll möglichst schnell zum Grund gelangen, kann eine gebündelte Bebleiung hilfreich sein. Beim feinen Friedfischangeln kann eine gestreckte Verteilung dagegen für eine natürlichere Präsentation sorgen.
Wichtig ist, Klemmgewichte nicht mit unnötig viel Kraft auf dünner Schnur zusammenzupressen. Beschädigungen an der Hauptschnur sind deutlich problematischer als ein Schrot, das sich noch leicht verschieben lässt.
Laufblei oder festes Gewicht?
Ein Laufblei kann sich auf der Schnur bewegen. Bei einer einfachen Laufmontage nimmt der Fisch den Köder auf und kann zunächst Schnur ziehen, ohne sofort das gesamte Gewicht des Bleis bewegen zu müssen. Das ist beim klassischen Grundangeln eine sehr verbreitete Konstruktion.
Fest montierte Gewichte funktionieren anders. Beim Karpfenangeln wird ein entsprechend schweres Gewicht häufig bewusst in eine Montage integriert, bei der der Widerstand des Bleis zum Selbsthakeffekt beitragen soll. Dafür müssen Rig, Haken, Gewicht und restliches Gerät sinnvoll zusammenpassen.
Welche Variante besser ist, hängt daher nicht vom Gewicht allein ab. Ein 60-g-Birnenblei kann Bestandteil verschiedener Montagen sein und sich je nach Befestigung völlig unterschiedlich verhalten.
Birnenblei, Tropfenblei oder Karpfenblei?
Birnenbleie sind gute Allrounder fürs Grundangeln. Ihre Form lässt sich problemlos werfen und sie sind in zahlreichen Gewichtsklassen erhältlich. Das Paradox-Set mit 25 bis 60 g deckt typische Grundsituationen ab, ohne ausschließlich auf eine einzelne Methode zugeschnitten zu sein.
Tropfengewichte verfolgen einen ähnlichen Ansatz und eignen sich durch ihre kompakte Form ebenfalls gut für verschiedene Grundmontagen. Das Roosea-Set beginnt bereits bei 10 g und ist deshalb besonders vielseitig, wenn sowohl fein als auch etwas schwerer gefischt werden soll.
Karpfenbleie sind normalerweise schwerer ausgelegt. Unsere Paradox-Variante mit 56 bis 99 g eignet sich deutlich besser für entsprechend kräftige Grundmontagen und weitere Würfe. Für eine feine Pose oder das leichte Friedfischangeln wäre diese Gewichtsklasse dagegen vollkommen überdimensioniert.
Angelgewichte beim Spinnfischen
Auch beim Spinnfischen spielen Gewichte eine zentrale Rolle, sie sehen dort nur häufig anders aus. Bei einem klassischen Gummifisch übernimmt beispielsweise der Jigkopf gleichzeitig die Funktion von Haken und Gewicht. Wie schwer er gewählt wird, hängt unter anderem von Wassertiefe, Strömung und gewünschter Köderführung ab. Mehr dazu findest du in unserem Ratgeber Jigkopf Angeln.
Bei Texas- und Carolina-Rigs kommen dagegen meist separate Bullet Weights zum Einsatz. Beim Dropshot befindet sich das Gewicht unterhalb des Köders. Gerade bei diesen Techniken ist Tungsten beliebt, weil sich bei geringem Volumen relativ hohe Gewichte realisieren lassen.
Beim ultraleichten Angeln werden entsprechend kleine Gewichte benötigt. Eine feine Rute mit nur wenigen Gramm Wurfgewicht sollte nicht mit einem deutlich schwereren Rig kombiniert werden. Welche Rutenbereiche hierfür typisch sind, zeigen wir im Vergleich zur Ultraleicht Angelrute.
Warum mehr Gewicht nicht automatisch besser ist
Ein schwereres Angelgewicht lässt sich häufig weiter werfen und bleibt zuverlässiger am Boden. Daraus folgt aber nicht, dass möglichst viel Gewicht grundsätzlich von Vorteil wäre. Jede zusätzliche Masse muss beim Auswerfen beschleunigt werden und belastet Rute, Schnur, Knoten und Montage stärker.
Auch die Köderpräsentation kann leiden. Beim feinen Friedfischangeln oder bei leichten Spinnmontagen ist ein unnötig schweres System weniger sensibel. Zudem erzeugt ein großes Gewicht beim Auftreffen auf das Wasser entsprechend mehr Unruhe.
Deshalb lohnt es sich, verschiedene Gewichte mitzuführen. Wer beim Grundangeln beispielsweise 20, 30, 40 und 50 g zur Verfügung hat, kann sich schrittweise an das niedrigste Gewicht herantasten, das noch zuverlässig funktioniert.
Auf das Wurfgewicht der Angelrute achten
Das Gewicht der Montage muss immer zum angegebenen Wurfgewichtsbereich der Rute passen. Dabei zählt nicht ausschließlich das Blei. Auch Futterkorb, Köder und weitere Bestandteile bringen Masse mit.
Ein 60-g-Blei an einer Rute mit maximal 60 g Wurfgewicht bedeutet deshalb nicht automatisch, dass die Montage innerhalb des vorgesehenen Bereichs liegt. Kommen noch ein gefüllter Futterkorb oder schwere Köder hinzu, kann das Gesamtgewicht deutlich höher ausfallen.
Gerade bei kräftigen Würfen wirken hohe Kräfte auf den Blank. Die Herstellerangabe zum Wurfgewicht sollte deshalb nicht als unverbindliche Empfehlung betrachtet werden, die beliebig überschritten werden kann.
Angelgewichte sicher transportieren und aufbewahren
Kleine Gewichte verteilen sich schnell in der gesamten Angelausrüstung. Sinnvoll ist deshalb eine getrennte Sortierung nach Gewicht und Bauform. Schrotblei bleibt am besten in der entsprechenden Spenderdose, größere Grundgewichte können in einzelnen Fächern aufbewahrt werden.
Besonders bei Blei sollte außerdem auf einen vernünftigen Umgang geachtet werden. Gewichte gehören nicht in den Mund, beispielsweise um Klemmbleie mit den Zähnen zu schließen. Nach intensivem Kontakt mit Bleigewichten ist Händewaschen eine einfache Vorsichtsmaßnahme. Die ECHA begründet das laufende Beschränkungsverfahren sowohl mit Risiken für die Umwelt als auch mit gesundheitlichen Risiken durch Blei.
Verlorene Gewichte lassen sich beim Angeln nie vollständig vermeiden. Wo passende Alternativen verfügbar sind, können bleifreie Gewichte deshalb besonders bei Montagen interessant sein, die häufig abreißen.
FAQ: Häufige Fragen zu Angeln Gewichte
Welche Gewichte braucht man zum Angeln?
Das hängt von der Angelmethode ab. Für Posen werden hauptsächlich kleine Schrot- oder Klemmgewichte benötigt. Beim Grundangeln kommen häufig Lauf-, Birnen- oder Tropfengewichte zum Einsatz, während beim gezielten Karpfenangeln deutlich schwerere Gewichte üblich sind.
Für Spinnmontagen gibt es wiederum spezielle Bullet-, Dropshot- und Jiggewichte.
Wie schwer sollte ein Gewicht beim Grundangeln sein?
Im ruhigen Stillwasser können je nach Wurfweite bereits etwa 10 bis 40 g ausreichen. Für größere Entfernungen, starken Wind oder Strömung werden häufig schwerere Gewichte benötigt.
Eine universelle Grammzahl gibt es nicht. Das Gewicht sollte so leicht wie möglich, aber schwer genug sein, damit die Montage zuverlässig funktioniert.
Welches Gewicht braucht man zum Posenangeln?
Die erforderliche Bebleiung richtet sich nach der Tragkraft der Pose und dem restlichen Gewicht der Montage. Mehrere kleine Schrotgewichte ermöglichen eine wesentlich genauere Abstimmung als ein großes Einzelgewicht.
Welche Gewichte eignen sich zum Karpfenangeln?
Beim klassischen Grundangeln auf Karpfen werden häufig schwerere Grund- oder Karpfenbleie eingesetzt. In unserem Vergleich deckt das Paradox Karpfenblei Set beispielsweise 56 bis 99 g ab.
Das konkrete Gewicht muss zur Montage, Wurfweite, Strömung und zum Wurfgewicht der Rute passen.
Welche bleifreien Gewichte gibt es zum Angeln?
Zu den wichtigsten Alternativen gehören Tungsten beziehungsweise Wolfram, Stahl und Zinn. Tungsten ist aufgrund seiner hohen Dichte besonders kompakt und beim Spinnfischen beliebt. Stahl und Zinn können ebenfalls klassische Bleigewichte ersetzen, fallen bei gleicher Masse jedoch größer aus.
Werden Bleigewichte beim Angeln in der EU verboten?
Auf EU-Ebene läuft ein REACH-Beschränkungsverfahren für Blei in bestimmten Angelgewichten und Ködern. Die geplante Regelung sieht je nach Produkt unterschiedliche Übergangsfristen und Beschränkungen vor. Sie bedeutet nicht, dass von einem Tag auf den anderen jedes vorhandene Bleigewicht eines Freizeitanglers verboten wird. Der aktuelle Verfahrensstand sollte deshalb direkt bei der ECHA beziehungsweise den offiziellen EU-Stellen geprüft werden.
Warum verwendet man beim Angeln überhaupt Gewichte?
Ein Angelgewicht bringt den Köder auf die gewünschte Tiefe, hält Grundmontagen am Platz oder tariert eine Pose aus. Beim Spinnfischen kann es außerdem Teil der Köderführung sein, beispielsweise beim Jiggen oder Dropshotten.
Was ist besser: Laufblei oder Birnenblei?
Die Begriffe beschreiben unterschiedliche Eigenschaften. „Laufblei“ bezeichnet vor allem die Art, wie sich das Gewicht auf der Schnur bewegen kann, während „Birnenblei“ die Form beschreibt.
Ein Birnengewicht kann je nach Montage ebenfalls beweglich oder fest integriert werden. Entscheidend ist deshalb, welche Funktion die fertige Montage erfüllen soll.
Fazit: Angeln Gewichte passend zur Montage auswählen
Bei Angeln Gewichte gibt es keine einzelne Bauform, die alle Situationen abdeckt. Für eine feine Pose sind kleine Schrotgewichte ideal, während beim Grundangeln Birnen-, Tropfen- und Laufgewichte ihre Stärken ausspielen. Beim gezielten Karpfenangeln werden wiederum deutlich höhere Gewichte benötigt.
Das Paradox Fishing Bleischrot-Sortiment ist unsere Empfehlung für feine Posenmontagen. Für klassisches Grundangeln bietet das Paradox Birnenblei Set einen vielseitigen Gewichtsbereich, während das schwerere Paradox Karpfenblei Set auf entsprechende Karpfenmontagen zugeschnitten ist. Das Roosea Tropfengewichte Kit punktet mit einer breiten Abstufung von 10 bis 50 g und das BSTDAYEVER Set eignet sich besonders für leichte, flexibel anpassbare Montagen.
Gleichzeitig lohnt es sich bereits heute, bleifreie Gewichte beim Angeln stärker zu berücksichtigen. Tungsten, Stahl und Zinn können je nach Montage sinnvolle Alternativen sein, und die laufende europäische Regulierung von Blei im Angelgerät wird dieses Thema weiter in den Vordergrund rücken.
Am Ende entscheidet nicht die höchste Grammzahl über eine gute Montage. Das passende Gewicht ist vielmehr dasjenige, das Köder und Montage zuverlässig an den gewünschten Platz bringt, ohne das Gerät unnötig schwer auszulegen.






